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Geschichte - Kriterien des Frauengerechten Wohnungsbaus

Kriterien zur Gebäudeorganisation

Die im folgenden aufgeführten Projektbeispiele sind nicht erschöpfend, sondern repräsentativ für einzelne oder mehrere Aspekte

GebÄudeorganisation was soll erreicht werden? wie wird dies rÄumlich umgesetzt?
möglichst direkte Zugänge zum Garten bzw. zu halböffentlichen Freiräumen von den unteren Wohnungen, v. a. für Gemeinschaften mit Kindern Erleichterung der Kinderbeaufsichtigung, Selbständigkeit der Kinder - Separate Eingänge von außen für EG und OG-Wohnungen (bei begrenzter Gebäudehöhe)
- Maisonnettewohnungen im EG
- Außentreppen von den OG-Wohnungen zum Garten
[Projektbeispiele]
gemeinschaftlich verwaltete Räume und Freibereiche Erleichterung nachbarschaftlicher Kontakte,
Gemeinschaft erleben,
zusätzliches Flächenangebot für vielfältige Aktivitäten, die in beengten Wohnungen nicht möglich sind,
Möglichkeit der Einflussnahme/Identifikation mit der Wohnanlage
- Gemeinschaftsräume, integriert oder als separates Gebäude, ggf. kombiniert mit weiteren Nutzungen wie Werkräumen o. a.
- vielseitig nutzbare Gemeinschaftswohnungen, temporär auch als Gästewohnung mietbar
- Gemeinschaftsdachterrassen
- Gemeinschafts(Innen)höfe - MieterInnengärten
- Gemeinschaftsräume in teilöffentlichen Räumen (z. B. Kita), Vereinscafé usw.
[Projektbeispiele]
Kommunikationsfreundliche Gestaltung notwendiger Gemeinschaftsflächen Erleichterung nachbarschaftlicher Kontakte,
Sicherheit,
Verantwortungsbereitschaft für die Wohnanlage
- lichte, großzügige Treppenhäuser mit Nischen und Erweiterungen
- Flure und Laubengänge mit Platz für Sitzgelegenheiten
- wenige Wohnungen je Laubengang - großzügige Treppenpodeste
- ansprechende Räume für Hausarbeiten (Wasch- und Trockenräume, usw.), einsehbar und natürlich belichtet, evtl. kombiniert mit anderen Gemeinschaftsflächen und/oder direktem Zugang zu Gemeinschaftsfreiflächen
[Projektbeispiele]
Barrierefreiheit Einbeziehen von Frauen mit Behinderungen (ob temporär, altersbedingt oder dauerhaft),
Selbständigkeit und Bewegungsfreiheit für alle,
die Möglichkeit, auch bei Pflegebedürftigkeit noch länger in der eigenen Wohnung zu bleiben
- mindestens barrierefreie bzw. altengerechte Zugänge zu allen Wohnungen und Flächen
- wenigstens einige Wohnungen, darunter auch die Gemeinschaftsbereiche, mit barrierefreiem Bad
- Möglichkeiten, Wohnungen nachträglich mit wenig Aufwand barrierefrei umzugestalten
[Projektbeispiele]
Abstellbereiche außerhalb der Wohnung, Wasch- und Trockenräume sowie Garagen einsehbar und gut belichtet, womöglich ebenerdig zugänglich Sicherheit, Aufenthaltsqualität - großzügige, möglichst ebenerdig erreichbare Eingangsbereiche im Freien wie im Gebäude, mit Stellmöglichkeit für Kinderwagen, Spielzeug, Fahrräder
- Gemeinschaftsgaragen ebenerdig, höchstens teilweise eingegraben, mit Sicht- und Rufkontakt nach draußen
- Wäscheräume mit Verbindung zu Gemeinschafts(frei-)bereichen
[Projektbeispiele]
Integration von Kinderbetreuungseinrichtungen Erleichterung der Vereinbarung von Berufsarbeit und Kindern,
Möglichkeit der Selbstorganisation,
Reihumbeteiligung an der Betreuung
- selbstorganisiert im Gemeinschaftsraum
- eingeplante öffentliche Kita in der Wohnanlage
[Projektbeispiele]
Integration von Pflegeeinrichtungen Integration alter, behinderter, pflegebedürftiger Frauen,
Beteiligung an Betreuungs- und Hilfeleistungen
- Integration in größere Wohnanlage mit entsprechenden Einrichtungen
- Integration in Einrichtung mit Pflege- und Dienstleistungseinrichtungen
[Projektbeispiele]
Integration von Gewerblichen Räumen/Arbeitsplätzen Wohnungsnahe Arbeitsplätze für Personen mit (Kinder)Betreuungspflichten - Bereitstellung von Gewerberaum im Gebäude/der Wohnanlage (v. a. bei großen Projekten)
- Grundrisse, die Freiberufliche Tätigkeiten in der Wohnung ermöglichen
[Projektbeispiele]


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