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Quellen und Anmerkungen

Leitfaden - Klärung grundlegender Fragen

Nutzungskonzept – Vorstellungen über die gewünschten Flächen, die baulichen Eigenschaften und die architektonischen Rahmenbedingungen

Auch wenn die endgültige bauliche Realisierung des Projekts sehr stark vom Angebot an Grundstücken bzw. Bau-Objekten abhängt, sollten zumindest die grundlegenden Fragen bereits im Vorfeld der Projektentwicklung geklärt werden – auch wenn es dann im konkreten Fall eines angebotenen Grundstücks oder Objektes zu Abstrichen an dem „Idealkonzept“ kommen kann. Werden die diesbezüglichen Fragen erst bei Vorliegen eines konkreten Angebots diskutiert, besteht die Gefahr, dass eine Einigung nicht in der gebotenen Zeit zu Stande kommt. Außerdem erleichtert die Entwicklung eines Nutzungskonzepts möglicherweise die Suche nach geeigneten Grundstücken/Objekten.

In dem Nutzungskonzept sollten insbesondere die folgenden Aspekte geklärt werden:

Bitte wählen Sie ein Thema:

  • Größe des Projekts und Wohnungsstruktur

    Sowohl für die Grundstücks-/Objektsuche als auch für die Entwicklung des Sozialen Konzepts ist eine Einigung über die angestrebte Projektgröße, also die ungefähre Zahl der angestrebten Wohnungen, hilfreich. Je größer das Projekt, desto vielfältiger ist möglicherweise die Struktur der Bewohnerinnen, desto unverbindlicher werden aber andererseits möglicherweise die Beziehungen untereinander. Außerdem verringert sich mit der Größe des Projekts auch das mögliche Angebot an Grundstücken bzw. Objekten, während sich das in allen Phasen der Projektrealisierung bestehende Risiko vergrößert. Je größer das Projekt, desto mehr Geld ist im Spiel und desto größer die Verantwortung derer, die Verantwortung tragen, wobei die Bedeutung dieses Aspekts stark von der gewählten Rechtsform beziehungsweise Trägerstruktur abhängt.

    Insbesondere wenn Mittel der Sozialen Wohnraumförderung (früher Sozialwohnungsbaumittel) in Anspruch genommen werden sollen, muss die Zusammensetzung der Gruppe bezüglich des Anteils der verschiedenen Haushaltsgrößen und -typen (Alleinwohnende, Paare, Alleinerziehende mit einem oder mehreren Kindern, Wohngemeinschaften) festgelegt werden, da den einzelnen Haushalten nur eine von der Personenzahl im Haushalt abhängige Wohnfläche zusteht. Werden keine Fördermittel in Anspruch genommen, besteht hier eine größere Flexibilität, da auch kleinere Haushalte größere Wohnungen bewohnen können (soweit sie in die Lage sind, sie zu finanzieren) doch ist es für die Gesamtgröße des Projekts (benötigte Grundstücks- bzw. Wohnfläche, gewünschte Wohnungstypen) nicht unerheblich, welche Haushaltstypen an dem Projekt beteiligt sein sollen – ein Aspekt, der eng mit dem jeweiligen Sozialen Konzept zusammenhängt.

  • Weitere Flächen/Räume
  • Kriterien für den Standort
  • Kriterien des frauengerechten Bauens