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Ökologisches und soziales Wohnen für Frauen und Kinder

   
TypWohnprojekte für Alleinerziehende
StandortLaatzen
Projektierungsbeginn1996
Fertigstellung/Erstbezug1997
KontaktEv.-luth. Thomaskirchen-
gemeinde Laatzen
„Die Arche“
Tel 0511/821015/16
SchwerpunkteProjekt für allein erziehende und allein lebende Frauen mit Hilfsangeboten
   
   
Projektbeteiligte 
InitiatorinEv.-luth. Thomaskirchengemeinde Laatzen
EigentumEv.-luth. Thomaskirchengemeinde Laatzen
ArchitekturGeorg Conradi und Bettina Martin, Hannover, Wohnungsgrundrisse: pgs, Mechtild Brinckmann, Hannover
Kooperation Soziale Wohnraumhilfe des Diakonischen Werkes Hannover, Stadt Laatzen, Landkreis Hannover, Frauenbeauftragte der Stadt Laatzen und des Landkreises Hannover, Kirchenkreis Laatzen-Pattensen, Hannoversche Landeskirche, Frauenzentrum Laatzen, Hannover-Land e. V. als Trägerin des Frauenhauses im Landkreis, Land Niedersachsen, Reichsbund-Wohnungsbau und Siedlungsgesellschaft mbH, Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück, Fa. Siemens AG, Stadtwerke Hannover AG, Hannoversche Braunschweigische Stromversorgungs AG
ProjektumfangSozialer Mietwohnungsneubau auf einem 1.000 m² großen Grundstück.
Wohnungen10 Wohneinheiten mit ein bis vier Zimmern und 26 m² bis 84 m². Eine Wohneinheit ist behindertengerecht, vier Wohneinheiten sind als Maisonettewohnungen ausgebildet.
GemeinschaftsflächenGemeinschaftsraum mit Teeküche von 47 m² und einer gemeinsamen Waschküche. Eine großzügige Spielfläche für die Kinder des Hauses und der Nachbarschaft.
Kosten/MietenGesamtkosten: ca. 2,72 Mio DM.
Finanzierung/FörderungSozialwohnungsbauförderung: Darlehen des Landes, des Landkreises Hannover, der Stadt Laatzen und der Bezirksregierung in Höhe von insgesamt 1,1 Mio DM, Zuschüsse der Landeskirche, des Kirchenkreises und der Klosterkammer sowie diverse Spenden.
Zur Deckung der laufenden Aufwendungen wird darüber hinaus ein befristeter Aufwendungszuschuss in Höhe von zunächst 3,90 DM je m² Wohnfläche im Monat gewährt.
ZielgruppenAllein erziehende und allein lebende Frauen
ZielsetzungenZiel ist die Bereitstellung von Wohnraum sowie von „Entlastungs- und Hilfsangeboten“ für sozial benachteiligte, da allein erziehende Frauen. Das soziale Zusammenleben soll durch das Vorhaben gefördert und die Hausarbeit erleichtert werden.
Das Projekt soll ferner zeigen, dass auch im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe, ökologischer Baumaterialien und durch die Nutzung von Sonnenenergie und Regenwasser ein respektvoller Umgang mit der Natur möglich ist.
PartizipationDie Bewohnerinnen wurden in der Planungsphase beteiligt und konnten Einfluss auf die Grundrissgestaltung nehmen.
LageDie Thomasgemeinde grenzt direkt an das südliche Weltausstellungsgelände der EXPO 2000 an. Das Grundstück des Projekts befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pfarrhaus und zu zwei Kindergärten. Einkäufe sind ohne Straßenüberquerung möglich.
GebäudeEs wurde eine einfache Gebäudeform gewählt. Das 3-geschossige Gebäude ist als Niedrigenergiehaus mit massivem Sockelgeschoss und einem Obergeschoss als Holzrahmenkonstruktion ausgeführt. Es ist nicht unterkellert. Die Wohnungen haben jeweils annähernd gleich große Individualräume, die weitgehend über einen relativ kleinen Wohn-Küchenraum erschlossen werden.
AussenanlagenDie Freiflächen sind nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet: Anlage von wechselfeuchten Biotopen, Versickerungsflächen, Dachbegrünung der Nebengebäude, Anlage einer Zisternenanlage
ÖkologieS. o., zusätzlich Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung.
Chronik1994: „Zukunftswerkstatt EXPO 2000“ mit dem Ziel, einen kirchlichen Beitrag zur Weltausstellung zu entwickeln
1996: Baubeginn
1997: Fertigstellung
Umsetzung feministischer Planungskonzepte im Projekt
  • Zugang zu (kostengünstigem) Wohnraum für Frauen mit geringem Einkommen
  • Kommunikationsförderung und Erleichterung der Kinderbetreuung durch Öffnung der Wohnungen zu halböffentlichen Bereichen (Gestaltung der Flure als Aufenthaltsbereiche, Sitz- und Spielgelegenheiten, Wintergarten) und Innenfenster
  • entfunktionalisierte, annähernd gleich große Wohnräume
  • zentrale Lage und Offenheit der Küchen (Wohnküche)
  • zum größeren Teil belichtete Bäder
  • teilweise Barrierefreiheit
  • zentrale Hauswirtschaftseinrichtungen (Wäscheraum, Sammelpunkte für Pfandgetränkekästen)
  • Gemeinschaftsbereiche
  • geringe Nebenkosten durch ökologische Maßnahmen
  • unmittelbare Nähe von Kinderbetreuungseinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten
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