Frauenwohnprojekt

Projekttyp:

Wohnprojekte für Alleinerziehende

Standort:

Hannover

Projektierungsbeginn:

Nicht bekannt

Fertigstellung/ Erstbezug

1997

Kontakt:

HKA, Beratung, Verwaltung, Kindertagesstätten

Schwerpunkte:

Projekt für Frauen in schwierigen Lebenslagen

Projektbeteiligte:
Initiatorin:

Verein „Hilfe für Kinder – Aktionsbündnis Familie und Soziales gem. e. V.“ (HKA)

Eigentum:

Verein „Hilfe für Kinder – Aktionsbündnis Familie und Soziales gem. e. V.“ (HKA)

Umfang:
Wohnungen:

Sozialer Mietwohnungsneubau mit 17 Wohneinheiten

Gemeinschaftsflächen:

Gemeinschaftseinrichtungen in Form von zwei Gemeinschaftsräumen.

sonstige Flächen:

Kindergarten sowie Kindertagesstätte finden sich im Nachbarhaus.

Kosten/Mieten:

Kosten der Gemeinschaftsräume: 21.000 DM

Finanzierung:

Soziale Wohnungsbauförderung.

Anteil am Gemeinschaftsraum von 7.000 DM aus öffentlichen Mitteln, 2.000 DM aus Spenden und 12.000 DM aus Mitteln der HKA finanziert.

Ziele/Motivation:
Zielgruppen:

Allein erziehende Frauen in schwierigen sozialen Lebenslagen.

Zielsetzungen:

Ziel des Projektes ist es, allein erziehenden Frauen, die Probleme haben eine Wohnung zu finden, preiswerten Wohnraum anzubieten. Die Wohnungen sollen in besonderer Weise auf die Situation allein erziehender Mütter und ihrer Kinder ausgerichtet sein. Das Projekt soll bewusst keinen „Wohnheimcharakter“ tragen.

Die Arbeit des gemeinnützigen Vereins „Hilfe für Kinder – Aktionsbündnis Familie und Soziales gem. e. V.“ begann 1986 mit dem Ziel, Folgeerscheinungen von Erwerbslosigkeit innerhalb von Familien oder familienähnlichen Zusammenhängen zu mildern. Kern des Vereins ist eine Beratungsstelle für Familien von Erwerbslosen und SozialhilfeempfängerInnen. Die „HKA“ steht bei Bedarf mit ihren eigenen Beratungskompetenzen (drei SozialarbeiterInnen) zur Verfügung.

Architektur/Städtebau:
Partizipation:

Über eine Beteiligung der Nutzerinnen liegen keine Informationen vor.

Lage:

Das Projekt ist im Stadtbezirk Südstadt-Bult, in unmittelbarer Nähe einer Durchgangsstraße, angesiedelt.

In jedem der Gemeinschaftsräume befinden sich ein Kinder- und ein Erwachsenenbereich.

Eine Kindertagesstätte wurde im Nachbarhaus eingerichtet

Gebäude:

Zur Kita gehört eine 700 m² große Hoffläche, die kindgerecht ausgeführt wurde.

Chronik

1997: Bezug der Wohnungen

Umsetzung feministischer Planungskonzepte im Projekt

• Schaffung von (kostengünstigem) Wohnraum für Frauen mit geringem Einkommen

• Förderung von Kommunikation und Solidarität untereinander

• Erleichterung der Kinderbetreuung

• unmittelbare Anbindung an Kindertagesstätte

• Gemeinschaftsräume (mit Kinder- und Erwachsenenbereich)

Quellen:

HKA (o. J.): Hilfe für Kinder. Aktionsbündnis Familie und Soziales gem.e.V., Selbstdarstellung, Faltblatt

HKA (1995): Konzeption der Arbeit in Kindertagesstätten. Hier: Kita Lavesbau, Mendelssohnstraße, Hannover

Wohnen für Frauen mit Kindern – Oft gibt es große Probleme. In: Hallo Sonntag in Hannover, Sonntags-Medien Verlag, Hannover, 6.4.1997